Was ist passiert?
02.09.2026 – 16:12 Steinhagen (FK) – Seit Mittwochvormittag (02.09.) mehren sich Hinweise bei der Polizei Gütersloh, dass es zu telefonischen Betrugsversuchen falscher Polizeibeamter kommt im Bereich Steinhagen kommt. Der Modus Operandi ist in allen Fällen der gleiche: Die Betrüger rufen arglose Bürgerinnen und Bürger an und berichten von Verkehrsunfällen, welche nahestehende Angehörige verursacht haben sollen. Um eine Haftstrafe zu umgehen, fordern die angeblichen Polizisten Bargeld. Anschließend werden die Angerufenen angewiesen die Kaution an Polizeibeamte in zivil zu übergeben. Bislang sind der Polizei keine erfolgte Geldübergaben bekannt. Die Polizei warnt!
Was steckt dahinter?
Die Täter setzen gezielt auf Schreck, Zeitdruck und die Sorge um Angehörige. Wer unter Stress sofort handeln soll, hat weniger Gelegenheit, die Geschichte zu prüfen oder selbst zurückzurufen.
Woran können Sie die Masche erkennen?
- Eine angebliche Notlage eines Angehörigen wird sehr dramatisch geschildert.
- Es wird sofort Geld, eine Kaution oder die Übergabe von Wertgegenständen verlangt.
- Der Anrufer setzt auf Schreck und Zeitdruck, damit die Geschichte nicht in Ruhe überprüft wird.
Was jetzt wichtig ist
- Beenden Sie das Gespräch selbst vollständig und nehmen Sie sich einen Moment, um die Situation zu überprüfen.
- Übergeben oder überweisen Sie kein Geld und keine Wertgegenstände aufgrund des Anrufs.
- Kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst über eine bereits bekannte Telefonnummer.
- Informieren Sie die Polizei über den Betrugsversuch und holen Sie bei Unsicherheit eine vertraute Person dazu.

