Was ist passiert?
08.09.2026 – 12:53 Landespolizeidirektion Saarland In den vergangenen Tagen verzeichnete die Landespolizeidirektion wieder mehrere Fälle von Schockanrufen. Neben Versuchstaten im niedrigen zweistelligen Bereich, kam es in vier Fällen jeweils zu einer Geldübergabe. Die Polizei warnt erneut vor der Betrugsmasche "Schockanrufe" und gibt Präventionshinweise. Seit vergangenem Donnerstag (03.09.2026) stellte die Landespolizeidirektion wieder vermehrt sogenannte "Schockanrufe" fest. Hierbei geben sich Betrüger am Telefon als vermeintlich enge Verwandte (Kinder oder Enkelkinder) oder Polizeibeamte aus und täuschen eine entsprechende Notsituation wie beispielsweise einen schlimmen Verkehrsunfall mit schwer verletzten oder getöteten Personen vor. Der Unfallverursacher soll angeblich ein enger Verwandter des Angerufenen sein.
Was steckt dahinter?
Die Täter setzen gezielt auf Schreck, Zeitdruck und die Sorge um Angehörige. Wer unter Stress sofort handeln soll, hat weniger Gelegenheit, die Geschichte zu prüfen oder selbst zurückzurufen.
Woran können Sie die Masche erkennen?
- Eine angebliche Notlage eines Angehörigen wird sehr dramatisch geschildert.
- Es wird sofort Geld, eine Kaution oder die Übergabe von Wertgegenständen verlangt.
- Der Anrufer setzt auf Schreck und Zeitdruck, damit die Geschichte nicht in Ruhe überprüft wird.
Was jetzt wichtig ist
- Beenden Sie das Gespräch selbst vollständig und nehmen Sie sich einen Moment, um die Situation zu überprüfen.
- Übergeben oder überweisen Sie kein Geld und keine Wertgegenstände aufgrund des Anrufs.
- Kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst über eine bereits bekannte Telefonnummer.
- Informieren Sie die Polizei über den Betrugsversuch und holen Sie bei Unsicherheit eine vertraute Person dazu.

