Was ist passiert?
11.09.2026 – 14:16 Polizeipräsidium Neubrandenburg Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass wieder vor Betrügern, welche telefonischen Kontakt insbesondere zu älteren Personen aufnehmen, um so an ihr Geld zu gelangen. Der Polizei Stralsund sind heute bereits mehrere Fälle gemeldet worden, in denen Betrüger versuchten, an Geld der Angerufenen zu kommen. Die gängigste Masche war der Versuch, dass ein Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt sei, nun im Gefängnis sitze und freigekauft werden könne – das sind so genannte Schockanrufe. Aber auch Enkeltrick-Anrufe waren vereinzelt dabei. Achtung bei Schockanrufen: In Deutschland gibt es keine Kautionen, mit der Menschen aus dem Gewahrsam oder von der Anklagebank ausgelöst werden können! Bisher gab es heute keinen geglückten Fall.
Was steckt dahinter?
Die Täter setzen gezielt auf Schreck, Zeitdruck und die Sorge um Angehörige. Wer unter Stress sofort handeln soll, hat weniger Gelegenheit, die Geschichte zu prüfen oder selbst zurückzurufen.
Woran können Sie die Masche erkennen?
- Eine angebliche Notlage eines Angehörigen wird sehr dramatisch geschildert.
- Es wird sofort Geld, eine Kaution oder die Übergabe von Wertgegenständen verlangt.
- Der Anrufer setzt auf Schreck und Zeitdruck, damit die Geschichte nicht in Ruhe überprüft wird.
Was jetzt wichtig ist
- Beenden Sie das Gespräch selbst vollständig und nehmen Sie sich einen Moment, um die Situation zu überprüfen.
- Übergeben oder überweisen Sie kein Geld und keine Wertgegenstände aufgrund des Anrufs.
- Kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst über eine bereits bekannte Telefonnummer.
- Informieren Sie die Polizei über den Betrugsversuch und holen Sie bei Unsicherheit eine vertraute Person dazu.

