Die nachfolgenden Hinweise erläutern den Zweck, die Einordnung und die Grenzen der auf Vorsicht.info veröffentlichten Präventions- und Sicherheitsinformationen sowie der interaktiven Informationsangebote.
1. Zweck der Präventions- und Sicherheitshinweise
Vorsicht.info stellt verständliche Informationen, Warnungen, Verhaltensempfehlungen und praktische Hinweise zu Kriminalprävention, Betrugsschutz, Einbruchschutz, Internetsicherheit, Opferschutz und Sicherheit im Alltag bereit.
Ziel ist es, Risiken frühzeitig erkennbar zu machen, das Sicherheitsbewusstsein zu stärken und Menschen dabei zu unterstützen, gefährliche oder verdächtige Situationen besser einzuschätzen.
Die Inhalte dienen der allgemeinen Information, Aufklärung, Orientierung und Prävention.
2. Fachliche Einordnung
Die auf Vorsicht.info veröffentlichten Präventions- und Sicherheitshinweise beruhen auf fachlicher Erfahrung, sorgfältiger Recherche sowie Informationen öffentlich zugänglicher Fachquellen.
Allgemein veröffentlichte Beiträge können jedoch nicht alle persönlichen, örtlichen, technischen oder baulichen Besonderheiten eines konkreten Einzelfalls berücksichtigen.
Eine individuelle Beratung liegt nur vor, wenn diese ausdrücklich angeboten, vereinbart und unter Berücksichtigung der konkreten Situation durchgeführt wird.
3. Interaktive Angebote, Selbsttests und Auswertungen
Vorsicht.info kann interaktive Informationsangebote bereitstellen. Hierzu können insbesondere Selbsttests, Quizangebote, Entscheidungssituationen, Präventions-Simulatoren, Checklisten, das Angebot „Das rundum geschützte Haus“ sowie automatisch erzeugte Hinweise und Auswertungen gehören.
Diese Angebote dienen der Wissensvermittlung, Sensibilisierung und allgemeinen Orientierung. Die angezeigten Ergebnisse beruhen auf den vom Besucher ausgewählten oder eingegebenen Angaben sowie auf den im jeweiligen Angebot hinterlegten Bewertungskriterien.
Eine automatisierte Auswertung stellt keine vollständige Prüfung der tatsächlichen persönlichen, baulichen, technischen oder örtlichen Verhältnisse dar. Sie ersetzt insbesondere keine Besichtigung vor Ort, keine individuelle Gefährdungsanalyse und keine persönliche Beratung durch eine zuständige Polizeidienststelle oder einen entsprechend qualifizierten Fachbetrieb.
Ein positives Ergebnis bedeutet nicht, dass ein Gebäude, Grundstück, Gerät, Benutzerkonto oder persönliches Verhalten vollständig sicher ist.
Ein erreichtes Quiz- oder Testergebnis stellt kein Zertifikat, keine behördliche Bestätigung und keinen Nachweis einer fachlichen Qualifikation dar.
Die dargestellten Szenarien und Empfehlungen können nicht sämtliche Betrugsmaschen, Angriffsmöglichkeiten, technischen Entwicklungen oder besonderen Einzelfälle erfassen.
Bei einem konkreten oder erhöhten Schutzbedarf sollte eine individuelle Prüfung durch eine zuständige oder entsprechend qualifizierte Stelle erfolgen.
4. Keine vollständige Sicherheitsgarantie
Präventionsmaßnahmen, technische Sicherungen und Verhaltensempfehlungen können Risiken verringern und mögliche Täter abschrecken oder behindern.
Sie können jedoch keinen vollständigen Schutz vor Straftaten, Betrug, Einbruch, Cyberangriffen, technischen Störungen oder anderen Gefahren gewährleisten.
Auch sorgfältig umgesetzte Sicherheitsmaßnahmen können einen Schadenseintritt nicht in jeder Situation verhindern.
5. Prüfung der konkreten Situation
Ob eine Empfehlung für eine bestimmte Person, ein Gebäude, ein Grundstück, ein Fahrzeug, ein technisches Gerät oder eine besondere Gefährdungslage geeignet ist, muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.
Bei erhöhtem Schutzbedarf oder unklaren Risiken sollte eine persönliche Beratung durch eine zuständige Polizeidienststelle, eine polizeiliche Beratungsstelle oder einen entsprechend qualifizierten Fachbetrieb in Anspruch genommen werden.
6. Bauliche und technische Sicherheitsmaßnahmen
Hinweise zu Türen, Fenstern, Schlössern, Alarmanlagen, Videoüberwachung, Beleuchtung, Smart-Home-Systemen oder anderen Sicherheitseinrichtungen dienen der allgemeinen Orientierung.
Auswahl, Planung, Montage, Wartung und Betrieb müssen zur jeweiligen baulichen und technischen Situation passen.
Für mechanische Einbruchschutzmaßnahmen sollten ausschließlich geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte verwendet werden.
Bei neuen Türen, Fenstern und vergleichbaren Bauelementen sollten geprüfte und zertifizierte Produkte nach DIN EN 1627 eingesetzt werden.
Für die Nachrüstung bestehender Fenster und Türen sollten geprüfte und zertifizierte Nachrüstprodukte nach DIN 18104-1 für aufschraubbare Systeme oder nach DIN 18104-2 für im Falz eingelassene Systeme verwendet werden.
Die fachgerechte Montage nach den Vorgaben des Herstellers ist ein wesentlicher Bestandteil der Schutzwirkung.
Dabei sollten insbesondere berücksichtigt werden:
- die Angaben und Montagevorgaben des Herstellers,
- die Verwendung geprüfter und zertifizierter Produkte nach den einschlägigen Normen,
- bei neuen einbruchhemmenden Türen, Fenstern und vergleichbaren Bauelementen die Anforderungen der DIN EN 1627,
- bei Nachrüstprodukten die Anforderungen der DIN 18104-1 oder DIN 18104-2,
- geltende gesetzliche und technische Anforderungen,
- der fachgerechte Einbau und die regelmäßige Wartung,
- mögliche Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte Dritter,
- die Beratung und Montage durch entsprechend qualifizierte Fachbetriebe.
Unsachgemäße Montage, Veränderungen oder Reparaturen können die geprüfte Schutzwirkung beeinträchtigen und zusätzliche Gefahren verursachen.
7. Hinweise zur digitalen Sicherheit
Empfehlungen zu Passwörtern, Benutzerkonten, E-Mails, Smartphones, Computern, Netzwerken, Onlinebanking oder anderen digitalen Diensten beziehen sich auf allgemeine Schutzmaßnahmen.
Software, Geräte, Betrugsmethoden und technische Angriffsmöglichkeiten entwickeln sich laufend weiter. Sicherheitsupdates, Warnhinweise der jeweiligen Anbieter und aktuelle Empfehlungen zuständiger Fachstellen sollten daher berücksichtigt werden.
Zugangsdaten, Passwörter, vollständige Bankdaten, persönliche Identifikationsnummern oder Sicherheitscodes sollten niemals über öffentlich zugängliche Bereiche von Vorsicht.info übermittelt werden.
8. Verhalten bei Verdacht auf eine Straftat
Bei einem konkreten Betrugsverdacht, einem Einbruchsversuch, einer Bedrohung oder einem anderen möglichen strafbaren Sachverhalt sollte die zuständige Polizei verständigt werden.
Vorhandene Nachrichten, Telefonnummern, E-Mails, Zahlungsbelege oder andere mögliche Beweismittel sollten aufbewahrt werden.
Beweismittel sollten nicht unnötig verändert oder öffentlich verbreitet werden. Sensible Daten sollten nur an zuständige Stellen übermittelt werden.
Vorsicht.info ist keine Polizeidienststelle und nimmt keine Strafanzeigen entgegen.
9. Akute Gefahr und dringende Notfälle
Vorsicht.info ist keine Notruf- oder Einsatzleitstelle. Nachrichten, E-Mails und Formulare werden nicht durchgehend überwacht.
Polizei: 110
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bei einem gegenwärtigen Angriff, einem laufenden Einbruch, einer unmittelbaren Bedrohung oder einem medizinischen Notfall ist unverzüglich die zuständige Notrufstelle zu verständigen.
Dringende Hilfeersuchen dürfen nicht über das Kontaktformular, soziale Netzwerke oder die E-Mail-Adressen von Vorsicht.info übermittelt werden.
10. Aktualität der Informationen
Betrugsmaschen, technische Verfahren, rechtliche Rahmenbedingungen und behördliche Empfehlungen können sich kurzfristig verändern.
Vorsicht.info bemüht sich, veröffentlichte Inhalte sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf zu aktualisieren.
Maßgeblich sind im Zweifel die aktuellen Informationen der jeweils zuständigen Behörden, Beratungsstellen, Hersteller oder Fachstellen.
Das Veröffentlichungs- oder Aktualisierungsdatum eines Beitrags sollte bei der Verwendung der enthaltenen Informationen berücksichtigt werden.
11. Eigenverantwortliche Nutzung
Die Umsetzung der auf Vorsicht.info bereitgestellten Hinweise, Empfehlungen und Auswertungsergebnisse erfolgt in eigener Verantwortung.
Vor Entscheidungen mit erheblichen rechtlichen, finanziellen, gesundheitlichen, baulichen oder sicherheitsrelevanten Folgen sollte eine individuelle Prüfung durch eine zuständige oder entsprechend qualifizierte Stelle erfolgen.
Ergänzende Informationen zu den Grenzen des Angebots finden Sie im Haftungsausschluss von Vorsicht.info .
12. Hinweise auf fehlerhafte oder veraltete Inhalte
Sollten Sie einen möglicherweise fehlerhaften, missverständlichen oder veralteten Präventionshinweis feststellen, können Sie Vorsicht.info darüber informieren.
E-Mail: post@vorsicht.info
Eingehende Hinweise werden geprüft. Berechtigte Korrekturen oder Ergänzungen werden nach Möglichkeit zeitnah vorgenommen.
13. Aktualisierung dieses Hinweises
Dieser Präventions- und Sicherheitshinweis wird angepasst, wenn sich die Inhalte, Funktionen, rechtlichen Rahmenbedingungen oder Arbeitsabläufe von Vorsicht.info ändern.
Es gilt die jeweils auf Vorsicht.info veröffentlichte Fassung.

