Nach einer Straftat – Orientierung & nächste Schritte
Polizei, Opferhilfe, gesundheitliche Unterstützung, wichtige Unterlagen und mögliche nächste Schritte in einem verständlichen Wegweiser.
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116 006 (7-22 Uhr)
Nach einer Straftat oder in einer belastenden Situation fehlt häufig nicht nur die Information, was grundsätzlich möglich ist.
Ebenso wichtig ist: Welche Unterlagen brauche ich? Wo finde ich das richtige Formular? Wie kann ich mich auf einen Termin, Antrag oder ein Verfahren vorbereiten?
Hier entsteht deshalb eine Sammlung aus Vorsicht.info-Ratgebern, Checklisten und Vorbereitungshilfen sowie direkten Verweisen auf aktuelle amtliche Angebote.
Vorsicht.info stellt amtliche Anträge möglichst nicht als eigene Kopie bereit. Formulare, Rechtsgrundlagen und Verfahren können sich ändern. Deshalb führen die entsprechenden Schaltflächen direkt zur zuständigen Behörde oder Justiz. Eigene Vorsicht.info-Dokumente dienen der verständlichen Vorbereitung und Orientierung.
Die eigenen Ratgeber werden Schritt für Schritt erstellt. Ziel sind verständliche, fachlich saubere und praktisch nutzbare Hilfen, die komplizierte Themen nicht unnötig komplizierter machen.
Polizei, Opferhilfe, gesundheitliche Unterstützung, wichtige Unterlagen und mögliche nächste Schritte in einem verständlichen Wegweiser.
116117, psychotherapeutische Sprechstunde, Traumaambulanzen, Reha-Nachsorge und weitere Möglichkeiten bei der Suche nach Unterstützung.
Mögliche Auswirkungen einer Straftat auf Alltag, Schlaf, Arbeit, Beziehungen und das persönliche Sicherheitsgefühl.
Ereignisse, Unterlagen, mögliche Belege, Aktenzeichen und wichtige Informationen übersichtlich zusammentragen.
GdB-Feststellung, tatsächliche Einschränkungen, medizinische Unterlagen und Vorbereitung eines Antrags verständlich erklärt.
Was unterstützt? Was ist gut gemeint, erzeugt aber möglicherweise zusätzlichen Druck? Ein praktischer Ratgeber für das persönliche Umfeld.
Die Checklisten sollen keine zusätzlichen komplizierten Formulare sein. Sie sollen helfen, Informationen zu sammeln, Gespräche vorzubereiten und wichtige Dinge nicht aus dem Blick zu verlieren.
Datum, Ort, Vorgang, mögliche Zeugen, Aktenzeichen und relevante Angaben.
In VorbereitungPraxen, Kontaktversuche, Termine, Rückmeldungen und nächste Schritte übersichtlich erfassen.
In VorbereitungÄrzte, Psychotherapeuten, Beratungsstellen, Polizei, Behörden und wichtige Kontaktdaten.
In VorbereitungBehandler, Befunde und konkrete Einschränkungen im Alltag strukturiert zusammentragen.
In VorbereitungRelevante Ereignisse, Unterlagen, mögliche Belege und offene Fragen sortieren.
In VorbereitungArztberichte, Reha-Unterlagen, Schreiben, Bescheide, Aktenzeichen und sonstige Dokumente.
In VorbereitungBei amtlichen Anträgen führen wir bewusst zur zuständigen Stelle. Dadurch landen Sie nicht bei einer möglicherweise veralteten Kopie eines Formulars.
Wer die Kosten einer anwaltlichen Beratung aufgrund seiner persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht selbst tragen kann, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Beratungshilfe erhalten.
Der Justiz-Service bietet Informationen, einen Vorab-Check und den Antrag.
Für ein Gerichtsverfahren kann bei fehlenden finanziellen Mitteln Prozesskostenhilfe in Betracht kommen.
In bestimmten Angelegenheiten, beispielsweise in Familienverfahren, wird sie Verfahrenskostenhilfe genannt.
Auch länger anhaltende seelische Beeinträchtigungen können bei der Feststellung eines Grades der Behinderung relevant sein.
Entscheidend sind nicht allein Diagnosen, sondern die tatsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Teilhabe.
Leistungen der Sozialen Entschädigung können nach einem schädigenden Ereignis unter den gesetzlichen Voraussetzungen in Betracht kommen.
Die Leistungen werden grundsätzlich auf Antrag bei der zuständigen Versorgungsbehörde erbracht.
Bei einem festgestellten Grad der Behinderung von 30 oder 40 kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen beantragt werden. Zuständig ist die Bundesagentur für Arbeit.
Der festgestellte Grad der Behinderung muss unter 50 liegen, aber mindestens 30 betragen.
Sie müssen in Deutschland wohnen, sich regelmäßig hier aufhalten oder hier arbeiten.
Voraussetzung ist grundsätzlich eine Beschäftigung von mindestens 18 Wochenstunden oder die Fähigkeit, einen Arbeitsplatz in diesem Umfang auszuüben.
Die Gleichstellung muss erforderlich sein, um einen geeigneten Arbeitsplatz zu erhalten oder behalten zu können.
Ein Strafverfahren kann zusätzliche Belastungen mit sich bringen. Für besonders schutzbedürftige Opfer schwerwiegender Straftaten gibt es die psychosoziale Prozessbegleitung.
Psychosoziale Prozessbegleitung umfasst Information, qualifizierte Betreuung und praktische Unterstützung während des Strafverfahrens.
Sie ersetzt weder einen Rechtsanwalt noch eine psychotherapeutische Behandlung.
Vernehmungen, Gerichtsverhandlung und weitere Schritte können vorbereitet und erklärt werden.
Eine Prozessbegleitung kann Betroffene durch verschiedene Phasen des Strafverfahrens begleiten.
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann eine psychosoziale Prozessbegleitung gerichtlich beigeordnet werden. Dann entstehen dem Opfer dafür keine Kosten.
Polizei, Gericht, Rechtsanwalt oder Opferberatungsstellen können erste Informationen zu diesem Angebot geben.
Neben den späteren Vorsicht.info-Ratgebern gibt es bereits gute Informationen von Justiz, Polizei und Bundesbehörden.
Offizieller Überblick über wichtige Rechte, Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote nach einer Straftat.
Opfermerkblatt →Bei bestimmten Straftaten können Opfer als Nebenkläger am Strafverfahren beteiligt werden und dadurch zusätzliche Rechte erhalten.
Nebenklage erklären lassen →Informationen und Medien zu Opferrechten, Stalking, Gewalt, Betrug und zahlreichen weiteren Präventionsthemen.
Medienangebot →Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Sozialen Entschädigungsrecht nach dem SGB XIV.
BMAS öffnen →Ratgeber, Checklisten und Formulare können bei Vorbereitung und Orientierung helfen. Wenn Sie dagegen direkt eine Beratungsstelle, psychotherapeutische Unterstützung, polizeilichen Opferschutz oder andere Hilfsangebote suchen, finden Sie diese in unseren weiteren Opferhilfe-Bereichen.
