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Langenfeld: Warnung vor falschen Bankmitarbeitern

⚠️ Aktuelle Warnung 📍 Langenfeld

Langenfeld: Warnung vor falschen Bankmitarbeitern

Stand: 03.09.2026 · 08:29 Uhr Quelle: Presseportal – Polizei Originalmeldung: 03.09.2026
RegionLangenfeld
ThemaFalscher Bankmitarbeiter
WarnkategorieBetrugswarnung
Präventionsmotiv zum Thema betrug

Was Sie wissen sollten

Was ist passiert?

03.09.2026 – 08:29 Am Mittwoch, 2. September 2026, stahl in Langenfeld ein Unbekannter aus der Wohnung einer 90-Jährigen Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, um erneut vor den unterschiedlichen Maschen der Trickbetrügerinnen und -betrüger zu warnen. Das war nach bisherigen Erkenntnissen geschehen: Gegen 16 Uhr erhielt die 90-Jährige nach eigenen Angaben einen Anruf einer Frau. Sie gab sich als Bankmitarbeiterin aus und täuschte vor, dass die Bankkarte ausgetauscht werden müsse. Nur kurze Zeit später erschien ein Mann an der Wohnungstür der Seniorin, um die Bankkarte abzuholen.

Was steckt dahinter?

Die Täter wollen das Vertrauen in die eigene Bank ausnutzen. Ihr Ziel ist der Zugriff auf Geld oder Konto. Bankkarte und PIN können für unberechtigte Abhebungen missbraucht werden; Zugangsdaten, TAN und Freigabecodes können Kontozugriffe oder Zahlungen ermöglichen.

Woran können Sie die Masche erkennen?

  • Der Anrufer behauptet, bei Ihrem Konto, Ihrer Karte oder einer Buchung bestehe ein dringendes Problem.
  • Sie sollen PIN, TAN, Freigabecodes oder andere Zugangsdaten nennen oder eine Zahlung bestätigen.
  • Es wird Zeitdruck aufgebaut oder verlangt, die Angelegenheit sofort am Telefon zu klären.
  • Bankkarte, Bargeld oder andere Werte sollen abgeholt, übergeben oder an eine unbekannte Person ausgehändigt werden.

Was jetzt wichtig ist

  1. Beenden Sie das Gespräch selbst vollständig. Legen Sie beim Festnetz den Hörer auf beziehungsweise drücken Sie am Handy aktiv die rote Taste.
  2. Nehmen Sie sich anschließend einen Moment, um sich zu sammeln. Lassen Sie sich nicht zu einer sofortigen Entscheidung drängen.
  3. Geben Sie keine PIN, TAN, Zugangsdaten oder Freigabecodes weiter und übergeben Sie niemandem Ihre Bankkarte.
  4. Rufen Sie Ihre Bank selbst über eine Ihnen bekannte oder offiziell recherchierte Telefonnummer an. Verwenden Sie keine Nummer, die Ihnen der Anrufer genannt hat.
  5. Informieren Sie die Polizei über den Betrugsversuch. Wenn bereits Daten weitergegeben, Zahlungen bestätigt oder Karten übergeben wurden, handeln Sie sofort und teilen Sie dies Bank und Polizei mit.
  6. Wenn Sie unsicher sind oder sich mit den nächsten Schritten überfordert fühlen, holen Sie eine vertraute Person dazu – zum Beispiel Kinder, Enkel, andere Angehörige oder einen vertrauten Nachbarn.
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WIR SIND FÜR SIE DA

Sie brauchen Unterstützung oder möchten eine neue Betrugsmasche melden? Hier finden Sie schnell die passende Anlaufstelle.

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