Was ist passiert?
21.10.2026 – 14:24 Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland Am Dienstagnachmittag kam es erneut zu diversen telefonischen Kontaktaufnahmen "falscher Polizeibeamter" mit Bürgern der Gemeinde Zetel. Da das Phänomen aus den Medien bereits hinlänglich bekannt war, beendeten die Angerufenen die Gespräche zeitnah, ohne dass Forderungen an sie gestellt werden konnten. Nach derzeitigem Erkenntnisstand entstand dank der Geistesgegenwart der Angerufenen kein finanzieller Schaden. In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf folgendes hin: Sollten Sie einen entsprechenden Anruf erhalten und unsicher hinsichtlich der Echtheit sein, beenden Sie das Gespräch und nehmen Kontakt mit Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder Angehörigen auf. Das schafft Sicherheit. Die Polizei wird Ihnen am Telefon keine Fragen über vorhandene Wertgegenstände oder Ähnliches stellen.
Was steckt dahinter?
Die Täter missbrauchen das Vertrauen in die Polizei und bauen häufig Zeitdruck auf. Echte Polizeibeschäftigte verlangen am Telefon nicht, Geld oder Wertgegenstände zur angeblichen Sicherung an Unbekannte zu übergeben.
Woran können Sie die Masche erkennen?
- Der Anrufer beruft sich auf einen angeblichen Polizeieinsatz, Einbruch, Haftbefehl oder eine andere dringende Lage.
- Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände sollen angeblich zur Sicherheit übergeben werden.
- Sie werden unter Druck gesetzt, mit niemandem über das Gespräch zu sprechen oder sofort zu handeln.
Was jetzt wichtig ist
- Beenden Sie das Gespräch selbst vollständig. Am Handy drücken Sie aktiv die rote Taste.
- Nehmen Sie sich kurz Zeit, um sich zu sammeln. Geben Sie kein Geld, keine Wertgegenstände und keine sensiblen Daten heraus.
- Kontaktieren Sie die echte Polizei anschließend selbst über eine offiziell bekannte Telefonnummer. Bei einer unmittelbar bedrohlichen Situation wählen Sie 110.
- Holen Sie bei Unsicherheit eine vertraute Person dazu und sprechen Sie über den Anruf.

