Was ist passiert?
08.10.2026 – 12:15 Am Mittwoch (07.10.) ist es im Kreisgebiet, unter anderem in Altenberge, Ladbergen und Mettingen, zu versuchten Betrugsfällen gekommen. Die unbekannten Täter konfrontierten ihre Opfer jeweils mit erfundenen, dramatischen Geschichten. In zwei Fällen behaupteten die Anrufer, die Tochter beziehungsweise der Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person verletzt worden oder sogar ums Leben gekommen sei. In einem weiteren Fall teilten die Betrüger einer Geschädigten am Telefon mit, bei ihrer Tochter sei eine schwere Erkrankung festgestellt worden. Diese könne angeblich nur mit einem Medikament behandelt werden, das einen fünfstelligen Betrag koste. Dank der aufmerksamen Angehörigen konnten zwei Betrugsversuche rechtzeitig verhindert werden.
Was steckt dahinter?
Die Täter setzen gezielt auf Schreck, Zeitdruck und die Sorge um Angehörige. Wer unter Stress sofort handeln soll, hat weniger Gelegenheit, die Geschichte zu prüfen oder selbst zurückzurufen.
Woran können Sie die Masche erkennen?
- Eine angebliche Notlage eines Angehörigen wird sehr dramatisch geschildert.
- Es wird sofort Geld, eine Kaution oder die Übergabe von Wertgegenständen verlangt.
- Der Anrufer setzt auf Schreck und Zeitdruck, damit die Geschichte nicht in Ruhe überprüft wird.
Was jetzt wichtig ist
- Beenden Sie das Gespräch selbst vollständig und nehmen Sie sich einen Moment, um die Situation zu überprüfen.
- Übergeben oder überweisen Sie kein Geld und keine Wertgegenstände aufgrund des Anrufs.
- Kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst über eine bereits bekannte Telefonnummer.
- Informieren Sie die Polizei über den Betrugsversuch und holen Sie bei Unsicherheit eine vertraute Person dazu.

