Was ist passiert?
10.10.2026 – 15:45 Polizeiinspektion Kusel und Polizeiwache Schönenberg-Kübelberg Kusel -Stadtgebiet- (ots) Am Freitag, 09.10.2026, kam es im Stadtgebiet Kusel vermehrt zur Betrugsmasche "falscher Bankmitarbeiter". Die Täter meldeten sich per Telefon und behaupteten, es liege eine ausstehende hohe Zahlung (mehrere tausend Euro) wegen einer vermeintlichen Bestellung vor. Aufgrund einer fehlenden Einzugsermächtigung bzw. wegen eines technischem Fehler müsste der jeweilig Betroffene zeitnah seine Bankkarte erneuern und sollte die PIN sowie Karteninformationen per Telefon übermitteln. Außerdem würde man einen Mitarbeiter vorbeischicken, welcher die alte Karte entgegennimmt und vor Ort überprüft. Die POLIZEI Kusel bittet Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder sonstige Informationen zu den Vorfällen haben, sich unter der Telefonnummer 0631 369-14499 oder per E-Mail unter zu melden. Kontaktdaten für Presseanfragen: Polizeipräsidium WestpfalzPolizeiinspektion Kusel -WSD-Telefon: 0631 369-14499E-Mail: : www.polizei.rlp.de/westpfalz Reichweiler (Kreis Kusel) (ots) – Der Diebstahl einer Industriespülmaschine rief am Dienstag die Polizei auf den Plan.
Was steckt dahinter?
Die Täter wollen das Vertrauen in die eigene Bank ausnutzen. Ihr Ziel ist der Zugriff auf Geld oder Konto. Bankkarte und PIN können für unberechtigte Abhebungen missbraucht werden; Zugangsdaten, TAN und Freigabecodes können Kontozugriffe oder Zahlungen ermöglichen.
Woran können Sie die Masche erkennen?
- Der Anrufer behauptet, bei Ihrem Konto, Ihrer Karte oder einer Buchung bestehe ein dringendes Problem.
- Sie sollen PIN, TAN, Freigabecodes oder andere Zugangsdaten nennen oder eine Zahlung bestätigen.
- Es wird Zeitdruck aufgebaut oder verlangt, die Angelegenheit sofort am Telefon zu klären.
- Bankkarte, Bargeld oder andere Werte sollen abgeholt, übergeben oder an eine unbekannte Person ausgehändigt werden.
Was jetzt wichtig ist
- Beenden Sie das Gespräch selbst vollständig. Legen Sie beim Festnetz den Hörer auf beziehungsweise drücken Sie am Handy aktiv die rote Taste.
- Nehmen Sie sich anschließend einen Moment, um sich zu sammeln. Lassen Sie sich nicht zu einer sofortigen Entscheidung drängen.
- Geben Sie keine PIN, TAN, Zugangsdaten oder Freigabecodes weiter und übergeben Sie niemandem Ihre Bankkarte.
- Rufen Sie Ihre Bank selbst über eine Ihnen bekannte oder offiziell recherchierte Telefonnummer an. Verwenden Sie keine Nummer, die Ihnen der Anrufer genannt hat.
- Informieren Sie die Polizei über den Betrugsversuch. Wenn bereits Daten weitergegeben, Zahlungen bestätigt oder Karten übergeben wurden, handeln Sie sofort und teilen Sie dies Bank und Polizei mit.
- Wenn Sie unsicher sind oder sich mit den nächsten Schritten überfordert fühlen, holen Sie eine vertraute Person dazu – zum Beispiel Kinder, Enkel, andere Angehörige oder einen vertrauten Nachbarn.

