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Berlin: Aktuelle Phishing-Warnung

⚠️ Erhöhte Vorsicht 📍 Berlin

Berlin: Aktuelle Phishing-Warnung

Stand: 07.10.2026 · 10:00 Uhr Quelle: BSI – Bürger-CERT RSS Originalmeldung: 07.10.2026
RegionBerlin
ThemaPhishing
WarnkategorieCyberwarnung
Präventionsmotiv zum Thema betrug

Was Sie wissen sollten

Was ist passiert?

Ort Berlin Datum 07.10.2026 Nur wenige Unternehmen in Deutschland haben Schutzmaßnahmen und Prozesse mit Blick auf Cyberangriffe im Zusammenhang mit KI etabliert. Dabei hat bereits jedes sechste Unternehmen in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten einen Cyberangriff oder Betrugsversuch registriert, bei dem Künstliche Intelligenz eine Rolle gespielt hat oder gespielt haben könnte: Insgesamt 17 Prozent der Unternehmen berichten von bestätigten Vorfällen (4 Prozent), Verdachtsfällen (11 Prozent) oder beidem (2 Prozent). Das zeigt die aktuelle Studie zum Thema „Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit in Unternehmen", eine gemeinsame Untersuchung des TÜV-Verbands und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), für die mehr als 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden befragt wurden. Die häufigste Angriffsform sind täuschend echte Phishing-Mails: 90 Prozent der betroffenen Unternehmen berichten davon. Mit Hilfe von KI können solche Nachrichten sehr überzeugend formuliert und gezielt auf einzelne Personen oder Unternehmen zugeschnitten werden. 40 Prozent nennen automatisierte Angriffsskripte, die eigenständig nach Schwachstellen in der IT-Sicherheit suchen und sich dabei dynamisch anpassen.

Was steckt dahinter?

Ziel solcher Nachrichten oder Weiterleitungen ist meist, Zugangsdaten, Zahlungsinformationen oder andere sensible Angaben auf einer fremden Seite abzugreifen. Deshalb sollte der echte Dienst immer über einen selbst gewählten Weg geöffnet werden.

Woran können Sie die Masche erkennen?

  • Die Nachricht erzeugt Dringlichkeit und fordert zum Öffnen eines Links, QR-Codes oder Anhangs auf.
  • Auf einer fremden Seite sollen Zugangsdaten, Zahlungsdaten oder persönliche Angaben eingegeben werden.
  • Absendername und Gestaltung wirken vertraut, die tatsächliche Internetadresse passt aber nicht eindeutig zum echten Anbieter.

Was jetzt wichtig ist

  1. Öffnen Sie verdächtige Links, QR-Codes oder Anhänge nicht und geben Sie dort keine Zugangsdaten ein.
  2. Rufen Sie den echten Dienst selbst über die bekannte App oder die manuell eingegebene offizielle Internetadresse auf.
  3. Falls Sie bereits Daten eingegeben haben, ändern Sie betroffene Zugangsdaten über den offiziellen Weg und informieren Sie den jeweiligen Anbieter. Bei einem entstandenen Schaden oder einem klaren Betrugsfall kann zusätzlich eine Anzeige bei der Polizei sinnvoll sein.
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WIR SIND FÜR SIE DA

Sie brauchen Unterstützung oder möchten eine neue Betrugsmasche melden? Hier finden Sie schnell die passende Anlaufstelle.

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