Urlaub geplant?

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Einbruchgefahr online oft unterschätzt

Der Urlaub ist gebucht, die Vorfreude groß – und schnell landet ein Countdown, ein Kofferfoto oder das Urlaubsbild am Strand in den sozialen Netzwerken. Was viele dabei nicht bedenken: Genau solche Beiträge können Einbrechern wertvolle Hinweise liefern.

Wenn Posts zur Einladung werden

Öffentliche Beiträge vor dem Urlaub, am Abreisetag oder während der Reise zeigen oft mehr, als beabsichtigt. Ein leerstehendes Zuhause lässt sich so leicht erkennen – besonders dann, wenn Zeiträume, Orte oder Routinen erkennbar sind. Für Täter entsteht ein klares Bild: Niemand ist da, oft über mehrere Tage oder sogar Wochen.

Typische Risiken auf einen Blick

  • Abreisetage klar erkennbar durch Koffer-, Flughafen- oder Bahnposts
  • Längere Abwesenheit durch tägliche Urlaubsfotos oder Storys
  • Standortangaben und Hashtags, die Ort und Dauer verraten
  • Öffentliche Profile, die auch Fremde einsehen können

Gerade in Ferienzeiten steigt die Zahl der Einbrüche spürbar an – nicht selten, weil Hinweise online verfügbar waren.

So schützen Sie sich digital und zuhause

  • Urlaubsfotos (wenn überhaupt) erst nach der Rückkehr posten
  • Sichtbarkeit von Beiträgen einschränken (Privatsphäre-Einstellungen prüfen)
  • Keine Abreisedaten oder Zeiträume öffentlich nennen
  • Zuhause Anwesenheit vortäuschen (Beleuchtung, Briefkasten, Rollläden etc.)
  • Nachbarn oder vertraute Personen informieren

Ein bewusster Umgang mit sozialen Medien ist heute ein wichtiger Teil des Einbruchschutzes – genauso wie mechanische Sicherungen oder aufmerksame Nachbarschaft.

Fazit

Teilen macht Freude, kann aber unbeabsichtigt Risiken schaffen. Wer Urlaubsfreude mit etwas zeitlichem Abstand teilt und auf Details verzichtet, schützt sein Zuhause wirksam – und kann die Auszeit unbeschwert genießen.

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